Wie ein Blick auf Dein Handy Deine Conversions verbessern kann

Alexander Heerens


Vielen, die sich bereits etwas mit der Erstellung von Webseiten beschäftigt haben, wird es schon ein Begriff sein, aber auch wenn Du im Sales oder Marketing unterwegs bist, solltest Du diesen Ausdruck kennen: „Mobile First“.

„Mobile First“ ist eine recht einfache Handlungsanweisung, die im Grunde nur einen einfachen Gedanken bei all deinem Handeln verlangt: „Egal was Du machst, denke zuerst im Kontext deines Handys“.

Warum ist das für mich wichtig?

Die Art und Weise wie das Internet heutzutage genutzt wird hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Weg vom stationären Internet, hin zum mobilen auf unseren Smartphones. Grund dafür sind natürlich immer günstige Telefone und entsprechende Datentarife. Konnte man sonst nur etwas surfen und E-Mails lesen, ist jetzt das schauen von Videos kein Problem mehr.
Dieser Trend betrifft natürlich nicht jede Art von Webseite aber wenn es um Werbung, Landing Pages und Promotions geht, hat er einen starken Einfluss. So konnten wir bei AMZLEAD einen mobilen Traffic-Anteil von ca. 83% auf den beworbenen Promotions messen.
8 von 10! Dieses Verhältnis musst Du kennen, wenn Du eine Promotion für Dein Produkt ausspielen willst.

Was für Konsequenzen hat das für mich?

Mit AMZLEAD erstellst Du ja Landing Pages, die Du dann später durch eine Facebook Werbekampagne mit Traffic versorgst. Nehmen wir also dieses Szenario als Beispiel und denken über die Konsequenzen von „Mobile First“ für die verschiedenen Bereiche nach.

1) Layout & Texte

Der durchschnittliche Handybildschirm ist ca. 360 Pixel breit. Hier eine kleine Box, um Dir die Größe zu verdeutlichen:


Ich bin max. 360 Pixel breit


Wie Du sehen kannst, ist da nicht sehr viel Platz vorhanden, deswegen ist es wichtig Text kurz in prägnant zu halten. Lange Texte werden seltener gelesen als kurze Überschriften und Sub-Überschriften.
Bilder können noch sehr gut betrachtet werden, allerdings machen Beschreibungstexte in den Bildern keinen Sinn mehr, da die zu klein oder schnell verpixelt und eher störend sind.
Weiterhin sollten alle wichtigen Informationen auf den ersten Blick zu sehen sein, ohne dass der Besucher weiter nach unten scrollen muss. Überlege Dir also gut, was Du als Headline nutzt.

Es nützt uns also keine wunderschöne designte Landing Page, wenn sie nicht für das Handy optimiert ist. Ein ausgiebiges Testen mit Deinem Handy ist also entscheidend. Wir haben extra ein „mobil optimiertes“ Template erstellt, was Euch einen Großteil der Gedanken abnimmt.


2) Kontext

Nachdem wir eben die Landing Page behandelt haben, sprechen wir jetzt etwas über den Kontext, indem sich der Besucher befindet, wenn er die Facebook Anzeige betrachtet. Was uns die „83%“ gezeigt haben, müssen wir auch hier „mobil denken“.

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der Besucher unterwegs (Bus & Bahn) oder vielleicht auf dem heimmischen Sofa sitzt, während er etwas in Facebook stöbert und Deinen Anzeige betrachtet.
Sagen ihm Bild und Headline der Werbung zu, riskiert er einen Blick und klickt auf den Link um sich ein genaues Bild zu machen. Dann hinterlässt er schnell seine E-Mail und erhält seinen Gutschein, den er im besten Fall gleich einlöst.
Soviel zum optimalen Fall, der leider nicht den Normalfall darstellt, da es ein paar Gegenspieler gibt:

Attraktivität des Angebot
Kann der Inhalt der Landing Page nicht das Versprechen der Werbung halten, verlässt der Besucher gleich wieder die Seite. Umso wichtiger sind die ersten Text und Bilder, die der Besucher zu sehen bekommt. Hinzu kommt, dass Besucher manchmal einfach nur neugierig sind und nie ein wirkliches Kaufinteresse hatten.

Zeit für weitere Aktionen?
Grade wenn der potentielle Besucher unterwegs mobil surft, kann es sein, dass die Landing Page schnell aus dem Fokus gerät. Nur ein neue WhatsApp-Nachricht oder das Fahrziel ist erreicht und schon wird der Browser geschlossen – Zeit für einen langen Gutschein- und Kaufprozess gibt es da nicht.
Daher ist es immer Empfehlenswert eine Promotion mit einem Retargeting Pixel zu kombinieren, um den Besucher zu später erneut zu erreichen.

Fazit

Viele der oben genannten Punkte haben also einen Einfluss auf die Conversion Rate. Nicht alle davon kann man beeinflussen aber ich denke, man kann es einfach nicht besser zusammenfassen: „Egal was Du machst, denke zuerst im Kontext deines Handys“.

PS: Sicher liest Du diesen Artikel grad auf Deinem Handy. Denk mal drüber nach ;-)

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