Kapitel 3

Erstellen der ersten Amazon Landing Page

Die Landing Page ist ein zentraler Baustein deiner Kampagne und ausschlaggebend für deren Erfolg. In diesem Kapitel zeigen wir dir, wie du eine Landing Page mit AMZLEAD erstellst.

Setup der Accounts

Bevor du startest:

  • Erstelle einen AMZLEAD Account (kostenlos für die erste Landing Page)
  • Entscheide, welchen Lead Magnet du verwenden möchtest. Wir empfehlen Rabatt Codes von min 50%. Achte darauf, dass du die Kosten und die Menge der Codes begrenzt.
  • Optional: Melde dich bei Google Analytics an und erstelle einen Facebook Ads Account, um Tracking und den Facebook Pixel zu aktivieren.
  • Optional: Erstelle einen E-Mail Marketing Service Account. Du kannst die Kontakte aber auch später per CSV exportieren.

Erstellen der Landing Page

Für das Erstellen einer Landing Page mit AMZLEAD benötigst du nur wenige Schritte.

  • Gebe die ASIN für dein Produkt an - wir importieren Bilder, Text und Preise von Amazon und erstellen daraus eine erste Vorlage für deine Landing Page.
  • Nutze den Page Editor und passe die Vorlage nach deinen Wünschen an
  • Konfiguriere Google Analytics und das Facebook Pixel (optional)
  • Lade deine Gutschein Codes hoch.
  • Die Landing Page ist jetzt erstellt und bereit für den Externen Traffic
 

Gebe dich nicht mit dem Standard zufrieden!
Das individuelle Anpassen der Landing Page ist ein wichtiger Schritt. Entsprechend sorgfältig solltest du bei der Erstellung sein und genau darauf achten, welche Texte und Bilder du verwendest. Jede Zeile kann einen Einfluss auf die Conversion Rate und damit den Erfolg haben.

Optimieren der Landing Page

Ziel jeder Landing Page ist es natürlich, die Conversion Rate möglichst hoch zu halten und somit die Landing Page möglichst optimal zu gestalten. Je besser der Inhalt der Seite auf die Zielgruppe abgestimmt ist, desto höher wird die Conversion Rate ausfallen. Aber was bedeutet "besser" oder "optimal"? Und welche Faktoren haben einen Einfluss darauf?

Micro Conversions

Ob ein Kunden auf der Seite konvertiert, ist keine isolierte Entscheidung, es gibt also nicht einen Punkt, an dem sich der Kunde für oder gegen das Angebot entscheidet. Vielmehr trifft der Kunde viele kleine Entscheidungen, die wir als "Micro Conversions" bezeichnen. Dazu ein kurzes Beispiel:

Im Beispiel einer Landing Page, die E-Mail Adressen einsammelt, sähen die Entscheidungen vereinfacht so aus:

  1. Kunde liest die Headline (100 Kunden)
  2. Kunde fühlt sich angesprochen und scrollt weiter (40 Kunden)
  3. Kunde füllt das E-Mail Formular aus und schickt es ab (8 Kunden)

Entsprechend ergeben sich daraus zwei Micro Conversions:

Headline >> Scrollen, 40/100 = 0,4 = 40%
Scrollen >> Ausfüllen, 8/40 = 0,2 = 20%

Multipliziert man all diese Micro Conversions (MC), so ergibt sich wieder die allgemeine Conversion Rate (CR).

MC1 * MC2 = CR
0,4 * 0,2 = 0,08 = 8%

 

Einfluss von Micro Conversions auf eine Landing Page

Die Theorie macht deutlich, dass die allgemeine Conversion Rate maximal so gut sein kann, wie die erste Mirco Conversion in der Kette. Eine Optimierung der Conversion Rate funktioniert also nur, wenn über die Optimierung jeder Mirco Conversion nachgedacht wird.

Hierbei wird das Ziel der Landing Page in viele kleine Teilziele (Schritte) zerlegt, wobei jedes Teilziel nur die Aufgabe hat, den Kunden zum nächsten Schritt zu bewegen. Eine Optimierung jeden Schrittes führt dann automatisch zu einer Optimierung der gesamten Seite.

Jeder Schritt entspricht meist einem Gestaltungselement auf der Landing Page, bestehend aus Text, Bildern und anderen Elementen, die der Kunde im Laufe des Besuches betrachtet und durchläuft.

"Bei der Gestaltung einer Landing Page sollte von Beginn an in Teilzielen gedacht und gestaltet werden."

Optimierung im Detail

In dem folgenden Abschnitt zeigen wir dir, welche Teilschritte es bei einer Landing Page mit vorgeschalteter Facebook Anzeige gibt und wie du jedes Element optimal gestalten solltest.

Facebook Anzeige

Bild

Das Erste, was ein Kunde von einer Anzeige wahrnimmt, ist das Bild der Anzeige. Daher sollte das Bild idealerweise schon das Produkt beschreiben oder abbilden. Dieses hat dann die Aufgabe, die initiale Aufmerksamkeit des Kunden einzufangen und auf den Text der Anzeige zu lenken.

Text

Der Text der Anzeige hat jetzt die Aufgabe, neugierig auf die Landing Page zu machen und so den Kunden zum Besuch der Seite zu bewegen. Der Kunde muss also in diesem Text erkennen, warum es für ihn ein Vorteil ist, die nachfolgende Seite zu besuchen.

Landing Page

Headline

War der potentielle Kunde von der Facebook Anzeige überzeugt, wird er als nächstes mit der Headline konfrontiert. In der Regel wird diese in großen deutlichen Schriften, prominent zu Beginn der Seite präsentiert. Wie bei einem Zeitungsartikel entscheidet sich der Leser hier, ob die Seite weiterhin interessant sein könnte oder nicht. Die Headline sollte wieder Bezug auf die Vorteile für den Kunden nehmen und nicht nur eine sachliche Beschreibung sein.

Schlechtes Beispiel: "Hundefutter aus biologischem Anbau, 60% Rind"
Gutes Beispiel: "Geschmackvolles Bio Futter für ein gesundes und langes Hundeleben"

Sub Headline

Die Sub Headline ist das zweite Element, auf den der Fokus des Kunden fällt. Der Text sollte erklären, wie der Kunde den oben beschriebene Vorteil erhalten kann und den Kunden in Richtung der gewünschten Handlung (CTA) bringen.

Schlechtes Beispiel: "20% Rabatt auf Tiernahrung"
Gutes Beispiel: "Von Experten entwickelt, von Hundefreunden geliebt! Trage dich in den Newsletter ein und erhalte einen 20% Rabatt Gutschein."

Erster Call To Action (CTA)

Direkt unter der Sub Headline befindet sich der Call To Action, ein Aufruf zum Handeln, meist in Form eines Buttons. Der Button führt den Kunden direkt zum abschließenden Teilschritt und überspringt dadurch im besten Fall die nächsten Teilschritte.

Produktbilder

Wird der erste CTA übersprungen, weil der Kunde z.B. noch mehr Informationen über das Angebot benötigt, wandert das Auge zu den Produktbildern. Zwei einfache Regeln sind bei der Auswahl der Bilder zu beachten:

- Das Produkt muss aus verschiedenen Perspektiven gut zu erkennen sein
- Die Bilder selbst müssen professionell (scharf, gut beleuchtet, hochauflösend) aufgenommen sein

Der erste Eindruck zählt hierbei. Unterbewusst wird ein professionelles Bild mit einem professionellen Produkt gleichgesetzt. Ein gutes Bild hält das Interesse an dem Angebot aufrecht und leitet den Kunden zum nächsten Teilschritt.

Produktdetails

Nachdem der Kunde hoffentlich die vorhergegangen Teilschritte durchlaufen hat, bieten die Produktdetails noch eine letzte Möglichkeit, den Kunden vom Angebot zu überzeugen. Auch bei diesem Text sollte immer an das Vorteil für den Kunden gedacht werden. Es ist wichtig, die Details hervorzuheben und diese zu beschreiben. Einfache Aufzählungen von Produktspezifikationen sind zwar informativ, aber wenig emotional.

Schlechtes Beispiel: "Produziert nach DIN DE-ÖKO-007"
Gutes Beispiel: "NACHHALTIG - Tun Sie Ihrem Hund und der Umwelt etwas Gutes, 100% erzeugt nach DE-ÖKO-007"

Finaler Call To Action

Haben auch die Produktdetails überzeugt, ist dies der letzte Teilschritt. Die Aufgabe besteht hauptsächlich darin, den potentiellen Kunden zum Ausfüllen und Absenden des E-Mail Formulars zu bringen. Dazu wird der Text oberhalb des Formulars genutzt, um etwas Dringlichkeit zu erzeugen. Das Formular selbst sollte maximal die E-Mail Adresse + Name enthalten, da jedes weitere Feld die Conversion Rate negativ beeinflusst.

Beispiel: "Erhalte einen Gutschein für unser Produkt - jetzt und nur für kurze Zeit."

Fazit

Wie in dem obigen Beispiel beschrieben, hat jedes Element auf einer Landing Page Einfluss auf die Conversion Rate, da sie ein Produkt vieler Teilschritte (Micro Conversions) ist. Schon bei der Erstellung der Seite sollte jedes Element mit dem Ziel gestaltet werden, den Kunden Schritt für Schritt zum Ziel zu führen.

Nachdem du erfahren hast, wie du eine Landing Page in wenigen Schritten erstellen kannst und diese optimierst, zeigen wir dir jetzt eine Reihe von möglichen Besucherquellen.

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